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Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration – die wichtigsten Fakten zum erfolgreichen Quereinstieg in die IT

May 16, 2022

// Lesezeit ca.

7 Minuten

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Die IT-Branche ist weiterhin im Boom und ein Ende ist dabei nicht absehbar!



Kein Wunder, dass viele Schüler nach Ihrem Abschluss in die IT einsteigen wollen und eine Ausbildung oder ein Studium im Informatikbereich anstreben.



Aber auch viele Beschäftigte anderer Branchen stellen sich die Frage, wie ein Quereinstieg in die IT gelingen kann. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über den Beruf FachinformatikerIn für Systemintegration und die Möglichkeiten einer Umschulung.



Was machen FachinformatikerInnen für Systemintegration eigentlich genau?

Unter Systemintegration versteht man ganz allgemein gesagt den Aufbau, die Einrichtung und die Pflege von IT-Systemen. Dabei geht es um die Zusammenstellung von Hard- und Software, die Verbindung zum Internet und auch interne Netzwerke von Firmen oder Institutionen.



Noch allgemeiner gesagt, sind SystemintegratorInnen verantwortlich für alles, was in einem Unternehmen an IT-Infrastruktur genutzt wird. Sie sind also vor allem erster Ansprechpartner für Störungen und Ausfälle, aber auch Veränderungs- oder Verbesserungswünsche.



Im Alltag gehen FachinformatikerInnen für Systemintegration somit mit Hard- und Softwarekomponenten um. Hier ist Vielseitigkeit gefragt. Nicht nur die Zusammenstellung und Montage von Hardware gehört zum Berufsalltag, sondern auch die Einrichtung von Betriebssystemen, Servern und Netzwerken. Somit gehören mitunter neben handwerklichem Geschick auch Programmiersprachen zu dem Berufsbild.



Oft gerät ein weiterer wichtiger Punkt etwas ins Hintertreffen: Der Beruf an sich scheint auf den ersten Blick vorwiegend technisch orientiert. Tatsächlich gehört der Umgang mit Menschen aber zu den ganz zentralen Beschäftigungen im Alltag.



SystemintegratorInnen können gewissermaßen als Schnittstelle zwischen IT-Systemen und den Menschen, die diese nutzen, gesehen werden. Sie richten die Systeme für Menschen ein und helfen Menschen bei der Benutzung. Im Endeffekt sorgen sie dafür, dass die Menschen ohne Probleme Ihre IT-Systeme nutzen können.



Zusammengefasst bedeutet Systemintegration also die Kombination aus technischen und serviceorientierten Aspekten. Der sichere Umgang mit Soft- und Hardwarekomponenten gehört ebenso zum Berufsalltag wie die Kommunikation mit Menschen. Oft landen Personen in diesem Beruf, denen die rein technische Seite zu wenig menschlichen Kontakt bedeutet, gleichzeitig die reine Kundenberatung technisch zu wenig herausfordernd ist.



Ausführlichere Infos über die Aufgaben und das Berufsbild von SystemintegratorInnen haben wir bereits indiesem Artikel zusammengefasst: Was macht man als FachinformatikerIn für Systemintegration?

Zukunftschancen nach der Umschulung zum/zur FachinformatikerIn für Systemintegration

Bei der Suche nach einer geeigneten Umschulung geht es immer auch um die eigenen persönlichen Vorlieben und Talente. Natürlich gibt es für jede Person Berufe, die besser oder schlechter passen als andere. Meistens entsteht in der Beratung dann Stück für Stück ein Pool aus verschiedenen möglichen Berufen.



An diesem Punkt angekommen, entsteht dann von ganzalleine die Frage, welche Umschulungen denn überhaupt Zukunft haben. Nicht alle Branchen und Jobs werden sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten positiv weiterentwickeln und oft ist diese Perspektive auch schon absehbar.



Welche Berufe tatsächlich zukunftssicher sind, ist dann im Einzelnen gründlich zu prüfen. Bei der Entscheidung für eine Bildungsmaßnahme setzen die TeilnehmerInnenin der Regel alles auf eine Karte. Ein kompletter Neuanfang erfordert Mut und Entschiedenheit, da ein vergangener Lebensabschnitt mit den verbundenen Möglichkeiten teilweise endgültig vorbei ist. UmschülerInnen selbst und auch die Kostenträger investieren Zeit, Geld und Kraft in die Maßnahme.



Dieser Aufwand soll sich natürlich für alle Beteiligten lohnen!



Aus unserer Sicht ist gerade aus diesem Grund ein Quereinstieg in die IT immer eine zukunftssichere Entscheidung. Die IT-Branche wächst und wächst, eine Trendumkehr ist mindestens in den nächsten Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten nicht absehbar.



Somit werden IT-Fachkräfte immer begehrt sein und auf dem Arbeitsmarkt keine Probleme haben. Eine Umschulungzum/zur FachinformatikerIn für Systemintegration bietet also eine Möglichkeit, in der Zukunft abgesichert zu sein!



Ablauf, Dauer und Inhalte der Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration

Da für die meisten TeilnehmerInnen einer Umschulung die eigene Schul -und Ausbildungszeit schon einige Jahrezurückliegt, taucht eine Frage immer wieder auf: Wie läuft eine Umschulung zum/zur FachinformatikerIn für Systemintegration denn eigentlich ab? Wie lange dauert eine solche Umschulung, welche Fächer stehen auf dem Stundenplan und wie ist schulischer Unterricht und Praxis aufgeteilt?



Allgemein gesagt ist die Umschulung ganz ähnlich aufgebaut wie die herkömmliche Ausbildung. Lediglich die Aufteilung und der Ablauf unterscheiden sich geringfügig. Das gleiche gilt für die Dauer von Umschulungsbeginn bis zur Abschlussprüfung bei der IHK. Wichtig ist dabei, dass die Konzepte für eine Umschulungsmaßnahme bei verschiedenen Bildungsträgern variieren können, während eine betriebliche Ausbildung in der Regel überall sehr ähnlich aufgebaut ist.



Die Umschulung zum/zur FachinformatikerIn für Systemintegration in der Mischok Academy teilt sich in 2 große Blöcke auf, die jeweils ein ganzes Kalenderjahr dauern. Nach 2 Jahren endet die Maßnahme mit erfolgreichem Bestehen der IHK Abschlussprüfung. Dabei ist es genau wie in der betrieblichen Ausbildung so, dass die Maßnahme nicht bis zum tatsächlichen Ablauf der 2 Jahre (also bis zum eigentlichen Vertragsende) dauert, sondern mit Bekanntgabe der Noten aus der mündlichen Prüfung automatisch endet.



Der erste Block ist die Theoriephase. Die TeilnehmerInnen verbringen diese Zeit komplett in der Mischok Academy und lernen die theoretischen Grundlagen des Berufs. Die Inhalte dieses Blocks decken sich exakt mit der Berufsschule, die Azubis in der herkömmlichen Ausbildung besuchen. Somit ist es vor allem dieser erste theoretische Block, der die UmschülerInnen gezielt auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Diese Vorbereitung intensivieren wir nochmals mit extra Wochen der Prüfungsvorbereitung, die jeweils kurz vorden einzelnen Prüfungen angesetzt sind.



In der Mischok Academy achten wir aber darauf, dass es auch im ersten Jahr nicht nur bei der Theorie bleibt. Am besten erfassen Lernende die Inhalte immer in der eigenen Anwendung. Der theoretische Schulstoff wird bei uns immer auch in kleineren Übungsprojekten praktisch erprobt. Auf diese Art entsteht oft schon ein Arbeitsumfeld, wie es die TeilnehmerInnen später in Ihrem Job erwartet.



Auf dem Stundenplan stehen somit neben den einschlägigen Fächern wie IT-Systeme, vernetzte Systeme, oder auch Anwendungsentwicklung/Programmierung immer auch Feste Zeiten der Praktischen Unterweisung durch erfahrene DozentInnen. Der Freitag ist traditionell für die eigenverantwortliche Arbeit der Klasse reserviert, wobei natürlich unsere Dozenten immer auch mit Rat zur Seite stehen.



So gehen unsere UmschülerInnen nicht nur mit geballtem theoretischen Wissen in das zweite Jahr der Umschulung, sondern haben auch schon einiges an praktischer Erfahrung sammeln dürfen. Diese wird dann im Praxisbetrieb weiter vertieft und angewandt. Den Praxisbetrieb müssen die TeilnehmerInnen sich selber suchen und einen Bewerbungsprozess durchlaufen. Wir als Bildungsträger unterstützen hier natürlich ebenfalls mit unseren Netzwerken und auch in Form von Bewerbertrainings.



Genau wie die betriebliche Ausbildung besteht die Umschulung also aus einer schulischen Phase und der Zeit im Betrieb. Lediglich die Aufteilung ist anders. Während Azubis blockweise oder regelmäßig an 2 Tagen pro Woche in die Berufsschule gehen, findet der Unterricht inder Umschulung ein Jahr lang am Stück statt.



Von vornherein ist die Dauer der Umschulung also auf 2 Jahre festgelegt. Die Ausbildung hat eine Regeldauer von 3 Jahren, kann aber auf bis zu zwei Jahre verkürzt werden, sofern etwa bereits ein anderer Berufsabschluss vorliegt. Insofern sind sich die beiden Konzepte in Inhalt, Dauer und erworbenen Abschluss sehr ähnlich.

Mit der Umschulung zum IHK Abschluss FachinformatikerIn

So entsteht häufig ganz konkret die Frage, ob eine Umschulung nun das gleiche ist wie eine Ausbildung. Die Umschulung endet mit dem IHK Abschluss und ist inhaltlich und organisatorisch fast gleich aufgebaut. Was genau ist also eine Umschulung?



Obwohl die Konzepte sehr ähnlich sind, gibt es einen ganz entscheidenden Unterschied. Eine Umschulung ist ein Weiterbildungsangebot für bereits berufstätige Personen. Eine Realschulabsolventin könnte mit ihrem Schulabschluss zwar eine Ausbildung beginnen, nicht aber eine Umschulung.



Hintergrund ist, dass eine betriebliche Ausbildungeinem Angestelltenverhältnis ähnlich ist. Azubis haben einen Vertrag mit dem Arbeitgeber, arbeiten für diesen und gehen zusätzlich in die Berufsschule. Der Arbeitgeber zahlt dafür eine Ausbildungsvergütung. Die Umschulung wird aus verschiedenen Töpfen der beruflichen Weiterbildung finanziert. Ein Kostenträger zahlt die Schulgebühren für die UmschülerIn und versorgt diese/n gleichzeitig mit einer monatlichen Zahlung. So können die Lebenshaltungskosten getragen werden.



Am Ende der Umschulung ist das Ergebnis dann wiederum das gleiche wie in der Ausbildung. Die Umschulung bereitet auf den IHK Abschluss FachinformatikerIn für Systemintegration vor. Die Prüfungen dafür sind exakt die selben wie in derAusbildung. Liegt das Abschlusszeugnis erst einmal vor, macht es keinen Unterschied mehr, ob es über eine Ausbildung oder Umschulung erlangt wurde.



Wer zahlt eine Umschulung zum/zur FachinformatikerIn für Systemintegration?

Im Konkreten ist die Förderung solcher Umschulungsmaßnahmen ein ganzer Themenkomplex für sich. Wir sind in verschiedenen Artikeln schon auf das Thema eingegangen. Die Förderung von beruflichen Weiterbildungen funktioniert in der Regel über einen so genannten Bildungsgutschein. Dieser wirdvon unterschiedlichen Kostenträgern ausgestellt. Sehr häufig ist dies die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter, aber auch die Rentenversicherung hilft ihren Mitgliedern mit einem Bildungsgutschein oft zum beruflichen Neuanfang.



Wie viel Geld als Unterstützung während der Maßnahme an eine teilnehmende Person ausgezahlt wird, ist dabei ganz individuell. Läuft der Bildungsgutschein etwa über die Arbeitsagentur, wird über die gesamten 2 Jahre der Umschulung das Arbeitslosengeld weiterbezahlt. Die Höhe dieser Zahlungen hängt von ganz verschiedenen Faktoren ab, wie etwa das Gehalt vor Antritt der Maßnahme.



Wie man eine Umschulung bezahlt bekommt, beschreiben wir in diesem Artikel: In 5 Schritten zum Bildungsgutschein. Zu beachten ist hier vor allem, nicht „blank“ in ein Beratungsgespräch bei der Bildungsberatung zu gehen, egal bei welchem Kostenträger dieses stattfindet. Eine gründliche Vorabrecherche zahlt sich aus und im besten Fall liegt schon ein konkretes Angebot für eine Umschulung etwa in der Mischok Academy vor.



Mit einem geplanten Vorgehen und etwas Fingerspitzengefühl ist es aber sehr häufig möglich, an einen Bildungsgutschein zu kommen. Die Berater der Mischok Academy unterstützen auf diesem Weg sehr gerne und werfen hier ihre Erfahrung in der Ring!



Voraussetzungen für eine Umschulung zum/zurFachinformatikerIn

Um eine Umschulung zu beginnen und damit den Quereinstieg in die IT zu wagen, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Diese lassen sich ganz grob in fachliche und fördertechnische Punkte aufteilen. Nicht jede/r hat das Zeug zum/zur Fachinformatiker und leider fördern die Kostenträger auch nicht jede Umschulung auch wenn die fachlichen Voraussetzungen passen.



Welche Fähigkeiten benötigt werden, um FachinformatikerIn zu werden ist dabei der einfachere Teil. Für alle Berufe im IT Bereich gilt, dass technisches Verständnis und die Freude an komplizierten technischen Sachverhalten eine Grundvoraussetzung darstellt. So haben vor allem Personen gute Chancen auf eine erfolgreiche Karriere in der IT, die in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern fit sind und ein gutes logisches Denkvermögen mitbringen.



Aber auch eine generelle lösungsorientierte Arbeitshaltung, Motivation und der Wille zum Erfolg sind wichtige Eigenschaften für den Beruf. Speziell im Bereich der Systemintegration spielt sich ein großer Teil des Berufsalltags in der Kommunikation mit KundInnen oder KollegInnen ab. Ein seriöses Auftreten und gute Kommunikationsfähigkeiten sind aus diesem Grund ebenfalls wichtig.



Etwas weniger eindeutig lassen sich die Voraussetzungen eingrenzen, die für die finanzielle Förderung einer Umschulungsmaßnahme durch einen Kostenträger bestehen. Die Tatsache, wer eine Umschulung bezahlt bekommt ist oft sehr unterschiedlich und nicht immer zu 100% nachvollziehbar.



Fest steht, dass zumindest zwei Punkte erfüllt sein müssen: Zur Bewilligung eines Bildungsgutscheins für dieberufliche Weiterbildung muss in der Regel immer eine abgeschlossene Berufsausbildung vorliegen. Andernfalls fällt der Vorgang ineinen anderen Bereich wie etwa Aktivierungsmaßnahmen in dasBerufsleben und wird auf andere Art gefördert. Meist kommt hier eine Umschulung nicht in Frage. Im Normalfall werden in der beruflichen Weiterbildung auch nur Personen gefördert, die in ihrem gelernten Beruf schon einige Jahre gearbeitet haben.



Zudem muss immer auch ein triftiger Grund vorliegen, dass der ursprünglich gelernte und ausgeübte Beruf nicht weitergeführt werden kann. In vielen Fällen handelt es sich dabei um gesundheitliche Einschränkungen die eine Weiterbeschäftigung im alten Job unmöglich machen. Ganz typisch dafür ist etwa eine Mehlstauballergie bei Bäckern oder ein Bandscheibenvorfall in körperlich belastenden Berufen.



Aber auch wenn Firmen oder ganze Branchen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, werden mitunter Bildungsgutscheine ausgestellt, um Beschäftigte nahtlos in einer anderen Branche zu integrieren.

Egal welche Begründung am Ende besteht, das Prinzip einer Förderung mit Bildungsgutschein ist immer das selbe: Eine drohende oder bereits bestehende Arbeitslosigkeit soll vermieden oder beseitigt werden, indem sich über dieberufliche Weiterbildung neue Chancen auftun.



Wir helfen Ihnen bei Ihrem Quereinstieg in die IT!

Für uns ist es jedes Mal eine besondere Freude, jemanden auf dem Weg zu einem beruflichen Neuanfang begleiten zu dürfen!



Wenn Sie die Herausforderung annehmen und den Neustart wagen wollen, sind wir immer für Sie da.



Mit unseren Beratern erarbeiten Sie dann alle weiteren Schritte: Anhand Ihrer fachlichen Eignung erarbeiten wir eine Empfehlung, in welche Richtung es für Sie gehen könnte. Darüber hinaus unterstützen wir selbstverständlich auch bei der Strategie für eine finanzielle Förderung Ihrer Weiterbildung sowie bei der Suche nach einem Praxispartner.



Vertrauen Sie uns – Wir wissen wie’s geht!

Programmieren lernen mit echten Profis.

Die Mischok Academy ist ein zertifizierter Bildungsträger mit Schwerpunkt Softwareentwicklung. Unsere Fortbildungen sind praxisorientiert und effizient, wir machen Sie fit für Ihren beruflichen Weg in der IT. Wenn Sie Fragen haben zu diesem Artikel, melden Sie sich gerne. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

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